Am vergangenen Samstag führte die Wasserrettung der Kreisfeuerwehr eine Großübung durch. Ort des Geschehens war die Elbe vor Drethem. Ein Bagger des Wasser- und Schifffahrtsamtes ist nach einem Ausfall der Maschine manövrierunfähig auf einen Buhnenkopf getrieben. 2 Personen gingen über Bord und 2 weitere waren im unteren Bereich des Fahrzeugs eingeschlossen. Aus dem Werkstattbereich drang dichter Qualm und durch ein Leck in der Tankanlage lief Diesel ins Wasser. Kurzum – es war Eile geboten.
Eine erste Lage verschaffte sich die Bootsbesatzung der Feuerwehr Schutschur, die ab sofort im Dialog mit der Einsatzleitung stand und zügig weitere Kräfte nachforderte.
Neben der Brandbekämpfung und Menschenrettung kam auch die Technische Hilfeleistung nicht zu kurz. Um das Elbwasser nicht weiter zu verunreinigen, wurde eine Ölsperre gelegt.
Ca. 60 Kameraden der Bootswehren unseres Landkreises und erstmals auch Kameraden des THW Lüchow und der Feuerwehr Dömitz waren an dieser Übung beteiligt. Die Sicherung übernahm die DLRG Ortsgruppe Hitzacker, der an dieser Stelle ein Dankeschön ausgesprochen wird.
Nach gut 2 Stunden waren alle anstehenden Aufgaben bewältigt und es wurde ausgewertet, Probleme angesprochen und Lob verteilt denn alle wissen:
Übungen sind zum Lernen da, um Fehler im Ernstfall zu vermeiden!
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