Zur feuerwehrtechnischen Ausbildung gehört neben den praktischen Übungen auch die Theorie. Und genau diese führte die beiden Leiter der Kreisfeuerwehr/Wasserrettung,
Am Vormittag des 1. Advent traf man sich mit zahlreichen Kameraden der Feuerwehr Dömitz im dortigen Gerätehaus zu einem Dienst, der für alle Beteiligten recht interessant war.
Nachdem sich die „Sondereinheit Wasserrettung“ vorgestellt hatte, begann der eigentliche Unterricht. Das Thema hieß: Befreiungsgriffe. Sie kommen aus dem Bereich des Rettungsschwimmens und zeigen, wie man sich im Wasser aus der Umklammerung eines in Panik geratenen Ertrinkenden löst.
Nun möchte die FF Dömitz ihre Kameraden nicht unbedingt zu Rettungsschwimmern ausbilden. Ziel dieser Theoriestunde war es vielmehr darauf hinzuweisen dass es durchaus möglich ist, als Feuerwehrmann im Einsatz auch mal ins kühle Nass zu müssen.
Im eigentlichen Sinne gehört die Feuerwehr Dömitz nicht mit zur Wasserrettung unserer Kreisfeuerwehr. Da sie aber auch genau an der Elbe liegt und eine Lücke zwischen Damnatz und Gorleben schließt ist es mehr als sinnvoll, bei Einsätzen das Boot der Dömitzer Kameraden mit hinzu zu ziehen.
Der Grundstein hierfür ist bereits seit 2 Jahren gelegt. Solange nämlich werden das Boot und die Mannschaft bei Übungen in unserem Landkreis mit einbezogen.
Montag, 21. Januar 2008
Wasserrettung bildet länderübergreifend aus
Zugübung 15.09.07 in Damatz
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Großübung der Feuerwehr-Sondereinheit “Wasserrettung” bei Damnatz - Acht Boote und 60 Mann im Einsatz
Es ist ein ruhiger Nachmittag, an dem die Motor-yacht »Cariga» bei Damnatz elbabwärts fährt. Zu ruhig offenbar, denn die Aufmerksamkeit des Bootsführers lässt zu wünschen übrig.
Und das hat Folgen: Es knallt, Funken fliegen, Feuer bricht aus: Das Sportboot ist mit einem Schubverband des Wasser- und Schifffahrtsamtes Lauenburg (WSA) zusammengestoßen. Zwei der Passagiere des Sportbootes, das nun ruderlos den Fluss hinab treibt, sind über Bord gegangen, der Kapitän schwer verletzt, und auf dem gerammten Arbeitsprahm, der sich durch den Aufprall vom Messschiff »Bitter» getrennt hat, sind zwei Personen im brennenden Maschinenraum eingeschlossen, zwei weitere unter schweren Fahrwassertonnen und Ankersteinen begraben. Die Alarmierung über dieses Unglück erreicht um 13.30 Uhr die Einsatzleitstelle der Feuerwehr. Zum Glück ist es nur eine Übung, die am Kilometer 509 auf der Elbe bei Damnatz stattfindet.
Die Sondereinheit »Wasserrettung» der Kreisfeuerwehr soll die Aufgaben lösen, die das fiktive Unglück mit sich bringt. »Das wird kniffelig», weiß Daniel Hoch, stellvertretender Leiter der Sondereinheit. Die Organisatoren der Großübung wissen: Es wird Schwierigkeiten mit dem Funk geben. »Auf der Elbe ist das immer so eine Sache: Der Fluss liegt ja hinter Deichen.», erklärt Hoch. Die rund 60 Mann und acht Boote der Sondereinheit werden um 13.35 Uhr alarmiert. Als ers-tes erreicht das Boot »Lurch» der Damnatzer Wehr die Unglücksstelle, wenig später treffen die Feuerwehrleute aus Dannenberg und Dömitz, kurz darauf dann aus Gorleben und Lüchow ein und kümmern sich um die Verletzten auf dem Arbeitsprahm und dem Messschiff. Die Verletzten werden geborgen und zum Sammelplatz am Damnatzer Hafen gebracht, die Feuerwehr Gorleben löscht den Brand auf dem Arbeitsprahm unter Atemschutz ab.
Ein Stück weiter den Fluss hinab haben es die Bootsbesatzungen aus Hitzacker, Schutschur und Gartow ebenfalls mit einer komplizierten Aufgabe zu tun. Dort müssen die ruderlose Motoryacht eingefangen, ein Verletzter versorgt und zwei weitere, die über Bord gingen, gesucht werden. Die kleinen Boote der Feuerwehr müssen die große Yacht abschleppen.
Nach zwei Stunden ist die Übung beendet, alle Boote sind im Hafen und die Manöverkritik beginnt. »Einige Kameraden haben nicht genügend auf ihre eigene Sicherheit geachtet», resümiert der Leiter des Sondereinheit Wasserrettung,
Lenz bedankte sich bei der DLRG, die die Übung abgesichert hatte, bei der Außenstelle des Wasser- und Schifffahrtsamtes in Hitzacker für die »tolle Zusammenarbeit» und der Jugendfeuerwehr Gorleben, deren Mitglieder die »Opfer» gespielt hatten. Die Sondereinheit »Wasserrettung» gibt es in der jetzigen Form offiziell erst seit Anfang dieses Jahres. Seither hat sich allerdings viel getan, betont Leiter Lenz: »Wir haben Übersichten zu den Booten und ihrer Leistungsfähigkeit erstellt, Ausbildungs- und Kartenmaterial, Einsatzunterlagen.» Und was ihn besonders freut: »Die Mannschaften sind zusammengewachsen, sind ein Team geworden. Sie sind eingespielt, arbeiten ihre Aufträge gut ab.» Eine erfreuliche Entwicklung für die Sondereinheit und für die Sicherheit auf der Elbe.
Sonntag, 20. Januar 2008
Suchübung 22.06.07 in Gorleben
Personensuche auf der Elbe
Nach einem Bootsunglück auf der Elbe Höhe Lenzen galten 4 Personen als vermisst. 7 Boote der Feuerwehr wurden eingesetzt, um die Vermissten schnellstmöglich ausfindig zu machen, aufzunehmen und an Land dem Rettungsdienst zu übergeben.
Dieses durchaus realistische Szenario war eine Übung der Wasserrettungseinheit der Kreisfeuerwehr und fand am letzten Freitag auf der Elbe vor Gorleben statt. Die zu suchenden Personen waren Puppen, welche vorher recht geschickt in den Buhnenfeldern versteckt wurden, bzw. in der Elbe trieben. Doch es sollte nicht nur gesucht werden. Die Bootsführer mussten zeigen, wie sie ihre Boote bei niedrigem Wasserstand bewegen. So manch einer stellte fest dass es nicht einfach ist, in den zum Teil zugewachsenen Buhnen eine Person ausfindig zu machen. Doch letztlich wurde die Übung erfolgreich beendet und alle vermissten wurden gefunden.
Auch eine Theoriestunde stand auf dem Programm. Hier wurde verdeutlicht, wie Boote bei einer Personensuche taktisch richtig eingesetzt werden, wie man die entstehenden Einsatzabschnitte bearbeitet und worauf die Einsatzleitung besonders zu achten hat.
Leider kommt es immer wieder vor, dass Personen in den hiesigen Gewässern als vermisst gelten. Um für derartige Hilfeleistungen vorbereitet zu sein, üben die Kameraden der Kreisfeuerwehr/Wasserrettung unter der Leitung von Andreas Lenz und Daniel Hoch regelmäßig den Ernstfall. Ob Personenaufnahme aus dem Wasser, Verlegen von Ölsperren, Brandbekämpfung vom Boot aus oder eben eine Suche nach vermissten Personen – das und vieles mehr wird in Theorie und Praxis für den Ernstfall geübt. In unserer Freizeit, freiwillig und unentgeltlich!
Feuer auf Schwimmbagger "Barby"
Am vergangenen Samstag führte die Wasserrettung der Kreisfeuerwehr eine Großübung durch. Ort des Geschehens war die Elbe vor Drethem. Ein Bagger des Wasser- und Schifffahrtsamtes ist nach einem Ausfall der Maschine manövrierunfähig auf einen Buhnenkopf getrieben. 2 Personen gingen über Bord und 2 weitere waren im unteren Bereich des Fahrzeugs eingeschlossen. Aus dem Werkstattbereich drang dichter Qualm und durch ein Leck in der Tankanlage lief Diesel ins Wasser. Kurzum – es war Eile geboten.
Eine erste Lage verschaffte sich die Bootsbesatzung der Feuerwehr Schutschur, die ab sofort im Dialog mit der Einsatzleitung stand und zügig weitere Kräfte nachforderte.
Neben der Brandbekämpfung und Menschenrettung kam auch die Technische Hilfeleistung nicht zu kurz. Um das Elbwasser nicht weiter zu verunreinigen, wurde eine Ölsperre gelegt.
Ca. 60 Kameraden der Bootswehren unseres Landkreises und erstmals auch Kameraden des THW Lüchow und der Feuerwehr Dömitz waren an dieser Übung beteiligt. Die Sicherung übernahm die DLRG Ortsgruppe Hitzacker, der an dieser Stelle ein Dankeschön ausgesprochen wird.
Nach gut 2 Stunden waren alle anstehenden Aufgaben bewältigt und es wurde ausgewertet, Probleme angesprochen und Lob verteilt denn alle wissen:
Übungen sind zum Lernen da, um Fehler im Ernstfall zu vermeiden!
Anbooten 2006 in Tießau
Arbeiten muß Vergnügen ja nicht ausschließen - so dachten sich am letzten Samstag die Kameraden der Kreisfeuerwehr / Wasserrettung und luden alle Bootswehren zu einem Anbooten in den Tießauer Hafen ein. Doch nicht nur die Boote aus Schutschur, Hitzacker, Damnatz, Dannenberg, Gorleben, Gartow und Lüchow waren am Start. Auch das THW aus Lüchow und die Feuerwehr Dömitz stellten Boote und Personal zur Verfügung. So zählte man am Ende 11 Boote.
Nachdem ein Parcours durchfahren wurde mussten die Kameraden ihr Können unter Beweis stellen. Es galt eine Puppe, die eine verletzte Person darstellte, fachgerecht aus dem Wasser aufzunehmen. Weiterhin musste ein havariertes Boot geschleppt und an einen Ponton verlegt werden. Bei herrlichem Sonnenschein war keiner der Feuerwehr- und THW-Kameraden traurig, dass sie auf dem Wasser arbeiten mussten. Ein zünftiges Grillen rundete diese Veranstaltung ab und alle waren sich am Ende sicher: Anbooten werden wir nun jedes Jahr!
Dieser Nachmittag galt primär der Kameradschaftspflege. Sekundär, aber nicht unwichtig war
das Arbeiten mit dem vorhandenen Material wobei sich zeigte, dass alle teilnehmenden Boote und die Besatzungen für alle Fälle gerüstet sind. Die Bootssaison kann beginnen.